Brief-Appel


Last Signatories

512 signatories as of February 11, 2012

William D. PHILLIPS
1997 Nobel Prize in Physics (United States)
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Robert F. CURL
1996 Nobel Prize in Chemistry (United States)
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David PHILLIPS
Head of Department of Chemistry, Imperial College (United Kingdom)
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Valdimir BUKOVSKY
Professor at Cambridge University, former dissident (Russia)
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Murty CHALLA
Scientist, Computer Sciences Corp (United States)
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Irene GENDZIER
Professor of Political Science, Boston University (United States)
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Ascensión CAMBRÓN
Pofessor of Constitutional Law, "Universidad de A licante" (Spain)
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Pablo GONZALEZ ESPESO
Professor of Physics, "Universidad de Salamanca" (Spain)
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Gabrio SUPERTI FURGA
Professor of Electrotechnic, Dept. of Electrotechnic, Politecnico of Milano (Italy)
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Giovanni ANDREOZZI
Professor, Dept. of Earth Sciences, Mineralogy Section, University of Roma "La Sapienza" (Italy)
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Luigi CAMPANELLA
Professor, Department of Chemistry, University of Roma "La Sapienza" (Italy)
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Joaquín URÌAS
Professor of Constitutional Law, "Universidad de Sevilla" (Spain)
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Maurizio BARBIERI
Professor of Geochemistry, Dept. of Earth Sciences, University of Roma "La Sapienza" (Italy)
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Gianluigi GESSA
Professor of Neuropsichopharmacology, University of Cagliari (Italy)
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Gino SERRA
Professor of Pharmacology, University of Sassari (Italy)
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Fausto CROCE
Researcher, Dept. of Chemistry, University of Roma "La Sapienza" (Italy)
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Armandodoriano BIANCO
Professor, Department of Chemistry, University of Roma "La Sapienza" (Italy)
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Valerio CONSALVI
Professor, Dept. of Biochemical Sciences, "A. Rossi Fanelli", University of Roma "La Sapienza" (Italy)
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Pietro PASSACANTILLI
Researcher, Department of Chemistry, University of Roma "La Sapienza" (Italy)
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María Luisa FERNANDEZ ESTEBAN
Professor of Constitutional Law, "Universidad Autonoma de Madrid" (Spain)
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Robert SIMHA
Professor Emeritus, Department of Macromolecular Science and Engineering, Case Western Reserve University (United States)
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Edward A. STERN
Professor Emeritus of Physics, University of Washington (United States)
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Henri PEPIN
Professor at the "Institut National de la recherche scientifique" (Canada)
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Vadim A. SIMONENKO
Deputy Scientific Director of Russian Federal Nuclear Center/Institute of Technical Physics (Russia)
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Pietro ALLEVI
Professor of Biochemistry, Dept. of Chemistry and Medical Biochemistry, University of Milano (Italy)
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Rom-Brüssel, Februar, 2001


Sehr geehrte Frau Professorin, geehrter Herr Professor,

Ich schreibe Ihnen, ebenso wie anderen Wissenschaftlern, um Ihnen einen gemeinsamen Einsatz vorzuschlagen.

Ich heiße Luca Coscioni. Ich bin Diplom-Volkswirt und habe einen Doktor in Umwelt-Ökonomie. Ich habe Volkswirtschaft an der Universität von Viterbo gelehrt.

Ich setze mich mit meiner ganzen Person ein im Kampf für wissenschaftliche und therapeutische Freiheit, insbesondere auf dem Gebiet der Stammzellen-Forschung. Heute ist diese Forschung in Italien verboten und mit ihr jegliche Hoffnung für Millionen Menschen, die schweren und verbreiteten genetischen Krankheiten zum Opfer gefallen sind. In diesem Kampf suche ich heute Ihre Hilfe.

Wenn wir uns treffen würden, könnten Sie meine Stimme nicht hören. Seit etwa fünf Jahren kämpfe ich mit einer neuro-muskolären Krankheit: Amyotrophischer Lateralsklerose. Es ist eine heute unheilbare Krankheit, die ihre Opfer lähmt und unfähig macht, ihre Stimme zu gebrauchen. Um mit Menschen zu sprechen, brauche ich einen Komputer mit einem besonderen Programm, ähnlich dem, das Professor Steven Hawking, der berühmte englische Physiker, verwendet, der von der selben Krankheit betroffen ist.

Amyotrophische Lateralsklerose befällt einen auf 10.000 Menschen und bringt schweres Unglück mit sich. Leider sind die Ursachen, die die Krankheit hervorrufen, unbekannt, und so ist es unmöglich vorherzusehen, wer und auf Grund welchen Verhaltens anfällig für sie ist. Was man bisher sagen kann, ist, daß es im Jahre 2001 einige hundert neue Fälle geben wird. Insgesamt werden im ersten Jahr des dritten Jahrtausend in meinem Land - Italien - einige tausend Menschen sich mit dieser Krankheit auseinandersetzen müssen.

Allerdings kann diese Krankheit möglicherweise durch den Einsatz von Stammzellen geheilt werden. Ob und wie, kann uns die Wissenschaft sagen. Diese Möglichkeit ist tausenden von Bürgern, die, wie ich, tagtäglich um ihr Überleben kämpfen, vorenthalten. Warum? Aufgrund des Einwirkens der katholischen Kirche, die sich, wie bekannt, gegen den Gebrauch der Stammzellen einsetzt, die überzähligen Embrios entnommen werden können. Wobei es sich um Embrios handelt, die ohnehin dazu verurteilt sind, vernichtet zu werden, und die, dürften sie nur verwendet werden, Millionen Menschenleben retten könnten. Laut dem Dulbecco-Bericht zu dem Thema 'Stammzellen' (dem Dokument, das die Empfehlungen der 25 Weisen enthält, die vom Gesundheitsministerium beauftragt worden waren, zu diesem Thema Klarheit zu schaffen), handelt es sich um etwa 10 Millionen Italiener, die, von den verschiedensten Krankheiten betroffen, geheilt werden könnten, wenn ihnen nur eine Stammzellen-Therapie nicht verwehrt werden würde. Es handelt sich um Kranke aus den verschiedensten Patologien, unter anderen: Altzheimer, Parkinson, amyotrophische Lateralsklerose, spinale Muskelatrophie, traumatische Läsionen des Rückenmarks, Diabetes und einige Krebskrankheiten sowie Herzinfarkt. Sie alle erdulden schwere Leiden, und sie alle warten auf ein Gesetz über das Klonen zu therapeutischen Zwecken.

Während die Vereinigten Staaten und Grossbritannien schon vor sechs Monaten das Klonen zu therapeutischen Zwecken erlaubt haben, debattieren wir in Italien heute noch darüber, ob es ethisch oder weniger ethisch ist, tiefgefrorene Embrios, an der Grenze ihres Verfallsdatums oder zu anderen Zwecken untauglich, zu diesem Zweck zu nutzen. Anscheinend dürfen sie vernichtet werden, ohne die geringste Empörung zu stiften, jedoch dürfen sie nicht auf nützliche Weise für die Forschung verwendet werden. Und so geschieht es, daß während in den Vereinigten Staaten und in Grossbritannien die Experimente im Rahmen vorklinischer Studien schon begonnen haben, bei uns in Italien sich statt dessen der Nebel der Dämonisierung und der Desinformation ausbreiten wird. Und im Dickicht dieses Nebels wird es für Regierung und Parlamentsmehrheit nicht schwer sein, unter anderem auch jegliches Klonen zu therapeutischen Zwecken weiterhin zu verbieten und damit hunderttausenden kranker Italiener eine konkrete Hoffnung auf Genesung zu verwehren oder sie zu einem unseligen Therapie-Tourismus zu zwingen.

Angesichts dieser sich anbahnenden bedrueckenden Ausweglosigkeit ist es unbedingt notwendig, im Parlament aktiv zu werden.

Die "Lista Bonino" hat einen Gesetzentwurf eingebracht für ein Volksentscheid zur Regelung der Fortpflanzungsmedizin und der Forschung an menschlichen Embrios, deren erster Unterzeichner zu sein ich die Ehre habe.

Jahr für Jahr, Monat für Monat, Tag für Tag, Stunde für Stunde gegen meine Krankheit zu kämpfen hat nicht dazu beigetragen, meinem Leben einen Sinn zu geben. Eine Krankheit und das Leiden, das sie mit sich bringt, haben nie einen Sinn. Einen Sinn kann ich meinem Leben nur geben, in dem ich es lebe, so weit mir gestattet ist, es zu leben: Liebend und hassend, und mich an der Politik beteiligend, die eine meiner Leidenschaften ist.

Deswegen habe ich mich zur Kandidatur entschieden, zusammen mit Emma Bonino in der von ihr angeführten Liste. Ich will mich an den Kampf beteiligen für die Forschungsfreiheit in der Wissenschaft, für Therapiefreiheit, für die Freiheit, bei unheilbaren und endlos schmerzhaften Krankheiten das 'Wann' und 'Wie' des eigenen Todes bestimmen zu können.

In der zivilisierten und fortschrittlichen Welt beginnt und entfaltet sich die Auseinandersetzung auf der Grundlage von Ideen. In Italien dagegen darf nicht einmal mehr diskutiert werden. Der Imperatif heißt: Verbieten, Verbieten, Verbieten…

Ich appelliere an Sie, Nobelpreisträger und Wissenschaftler, Ihre Unterstützung einem Kampf zu leihen, der der meine ist, aber auch, und vor allem, der Ihre. Ich bin ein lebendiges Beispiel dafür, dass das Recht auf Leben und die Freiheit der Forschung übereinstimmen, ja: Dass sie ein-und dasselbe sind. Wenn mein Land weiter einem wissenschaftsfeindlichen Obskurantismus verfallen bleibt, werden Millionen Bürger wie ich weiter dazu verurteilt sein, Opfer einer nicht verantworteten Politik zu sein, noch ehe sie unheilbaren Krankheiten zum Opfer fallen.

Aus diesen Gründen bitte ich Sie, Ihrer Unterstützung Ausdruck zu geben im Widerstand gegen den Angriff auf die Freiheit der Forschung und der wissenschaftlichen Arbeit, spezifisch gegen das Verbot des Experimentierens mit Embrios und des Klonens zu therapeutischen Zwecken.

Ich danke Ihnen. Mein Dank gilt der Wissenschaft, die Erkenntnis hervorbringt, aber auch die informatische Technologie, dank derer ich die Masse an Wissen und Unwissen, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Liebe und Hass, die in mir liegt, und die der reine Zufall zum Schweigen in der Enge einer versiegelten Flaschenpost hätte verdammen können, zwar sehr langsam, aber am Ende doch wirksam Ihnen allen übermitteln kann.

Luca Coscioni
lucacoscioni@visto.com
Fax. +32-2-284.91.98 - +32-2-284.91.20 - +32-2-230.36.70



Highlights (50)

Sidney ALTMAN
1989 Nobel Laureate in Chemistry (Canada)
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Kenneth J. ARROW
1972 Nobel Laureate in Economics (United States)
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Baruj BENACERRAF
1980 Nobel Laureate in Medicine (United States)
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Paul BERG
1980 Nobel Laureate in Chemistry (United States)
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Sir James BLACK
1988 Nobel Laureate in Medicine (United Kingdom)
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Guenter BLOBEL
1999 Nobel Laureate in Physiology (United States)
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Herbert C. BROWN
1997 Nobel Laureate in Chemistry (United States)
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Steven CHU
1997 Nobel Laureate in Physics (United States)
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Stanley COHEN
1986 Nobel Laureate in Medicine (United States)
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Claude COHEN-TANNOUDJI
1997 Nobel Laureate in Physics (France)
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Robert F. CURL
1996 Nobel Prize in Chemistry (United States)
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Cristian DE DUVE
1974 Nobel Laureate in medecine (Belgium)
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Pierre-Gilles DE GENNES
1991 Nobel Laureate in Physics (France)
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Johann DEISENHOFER
1988 Nobel Laureate in Chemistry (United States)
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Richard R. ERNST
1991 Nobel Laureate in Chemistry (Switzerland)
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Edmond H. FISCHER
1992 Nobel Laureate in Medicine (United States)
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Jerome I. FRIEDMAN
1990 Nobel Laureate in Physics (United States)
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Robert FURCHGOTT
1998 Nobel Laureate in Medicine (United States)
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Ivar GIAEVER
1973 Nobel Laureate in Physics (Norway, United States)
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Donald A. GLASER
1960 Nobel Luareate in Physics (United States)
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Paul GREENGARD
2000 Nobel Laureate in Physiology (United States)
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Herbert A. HAUPTMAN
1985 Nobel Laureate in Chemistry (United States)
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James J HECKMAN
Nobel Laureate in Economics, Prof. at the Univerity of Chicago (United States)
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Dudly HERSCHBACH
1986 Nobel Laureate in Chemistry (United States)
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Antony HEWISH
1974 Nobel Laureate in Physics (United Kingdom)
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Gerard HOOFT
1999 Nobel Laureate in Physics (Neatherlands)
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Sir Godfrey HOUNSFIELD
1979 Nobel Laureate in Medicine (United Kingdom)
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Sir Aaron KLUG
1982 Nobel Laureate in Chemistry (United Kingdom)
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Walter KOHN
1998 Nobel Laureate in Chemistry (United States)
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Herbert KROEMER
2000 Nobel Laureate in Physics (United States)
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Sir Harold W. KROTO
1996 Nobel Laureate in Chemistry (United Kingdom)
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Jean-Marie LEHN
1987 Nobel Laureate in Chemistry (France)
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Mario MOLINA
1995 Nobel Laureate in Chemistry (United States)
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Erwin NEHER
1991 Nobel Laureate in Medicine (Germany)
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Douglas D. OSHEROFF
1996 Nobel Laureate in Physics (United States)
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Martin L. PERL
1995 Nobel Laureate in Physics (United States)
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William D. PHILLIPS
1997 Nobel Prize in Physics (United States)
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John C. POLANYI
1986 Nobel Laureate in Chemistry (Canada)
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Ilya PRIGOGINE
Nobel Laureate in Chemistry 1977 (Belgium)
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Richard J. ROBERTS
1993 Nobel Laureate in Medicine (United States)
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José SARAMAGO
1998 Nobel Laureate in Literature (Portugal)
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Reinhard SELTEN
1994 Nobel Laureate in Economics (Germany)
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Jens Christian SKOU
1997 Nobel Laureate in Chemistry (Denmark)
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Richard E. SMALLEY
1996 Nobel Laureate in Chemistry (United States)
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Hamilton O. SMITH
1978 Nobel Laureate in Medicine (United States)
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